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Der älteste Teil der Burg ist sicher der Bergfried, der heute „Götzenturm“ heißt. Er hat einen Durchmesser von etwa 10 m und ist in seinem massiven Teil fast 25 m hoch. Sein mächtiges Mauerwerk ist unten 3,5 m dick und verjüngt sich nach oben. Im Fachwerkteil (ausgebaut 1519) befand sich bis 1900 die Wohnung des Turmwächters. Der heutige Eingang wurde erst später errichtet. Der eigentliche Einstieg mit einem romanischen Rundbogen befindet sich in einer Höhe von ca. 13 m nach Westen. Die Glocke von 1739, auf der der Turmwächter die vollen Stunden der Kirchturmuhr nachschlagen musste, hängt noch heute im Turm.